Artikel zur Kategorie: Sicherheit für Biker
Howdy zusammen,am Montag, 23.05.2011 gegen 12:15 Uhr fuhr ich von der Ronsdorfer Straße über den Lehnhartzhammer (Kurvenstrecke / 50km/h) in Richtung August-Erbschloe-Straße / Lüttringhausen.
Direkt in der ersten Rechtskurve in Höhe der Firmeneinfahrt der Firma Oberdick (dort ist Tempo 50 kn/h angesagt!) hätte ich mich um ein Haar ziemlich böse lang gemacht, denn hier lag hauptsächlich auf der Fahrbahn, die bergauf geht, sowohl an der Mittellinie, als auch mitten auf der Fahrbahn und am Straßenrand jeweils ein Haufen grober Kies (jeweils ca. 3-5m lang und ca. 30cm breit / Steine waren etwa 3-5 cm groß) mitten auf der Fahrbahn. (sieh Bilder).
Ich kam also mit etwa 50 km/h in die Kurve, rutschte dann wegen des Kies mit dem Hinterrad weg, konnte aber das Bike wieder fangen, schlidderte dann noch ein Stück mit dem Heck im Wechsel rechts - links - rechts - links....und konnte zum Glück vermeiden auf die Gegenfahrbahn zu rutschen.

Der „Dekra-Verkehrssicherheitreport Motorrad 2010“ stellt vielen
Motorradfahren in Sachen Reifen kein gutes Zeugnis aus. Bei den Mängeln an
verunfallten Motorrädern der untersuchten Jahre 2002 bis 2009 lagen mit knapp 50
Prozent die Reifen alleine vorn, Bremsen sowie Motor/Getriebe folgten mit rund
25 Prozent auf den Plätzen.
Noch erschreckender ist allerdings die Erkenntnis, dass unter den häufigsten Mängeln, die nachweislich zu Unfällen führten, der Reifendruck und eine nicht ausreichende Profiltiefe auf den Rängen eins und drei liegen. Weil auf dem zweiten Platz die Beleuchtung steht, fiel das Dekra-Urteil denn auch eindeutig aus: „Diese drei Einzelmängel machten fast 30 Prozent der unfallrelevanten technischen Mängel aus, obwohl sie für jeden Fahrer unmittelbar sicht- und spürbar sind.“

