Wartung der Batterie.......

Schrauber & Reparaturtipps Die Batterie ist eines der lebensnotwendiges Herzstücke eines jeden moppeds oder sonstigen Kraftfahrzeuges. Geladen wird die Batterie vom Ladestrom der Lichtmaschine, der jedoch nur gespeichert werden kann, wenn sichdie Batterie in einem tadellosen Zustand befindet. Ohne sie ist kein Starten (außer die Maschine verfügt über einen Kickstarter) möglich. Und eine neue Batterie ist oft auch nicht so günstig. Dabei kann man sich das Geld viel besser für anderes sparen, wenn man diesem wichtigen Bauteil ein wenig mehr Pflege zukommen lässt.



Benötigte Materialien:

Drahtbürste (Zur Reinigung der Batteriepole), Schraubendreher und / oder Schraubenschlüssel (zum Ein- und Ausbau), Lappen, eine Spritzflasche mit destiliertem Wasser, Polfett und Säureheber.



Bitte unbedingt beachten:

Die in Batterien verwendete Akkumulatorensäure ist ätzend, deshalb muss bei der Wartung der Batterie Vorsicht genossen werden. Bei Kontakt mit der Säure sollte die Haut sofort mit Wasser gewaschen werden. Bei Kontamination mit den Augen sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Auch wenn Säure auf das Motorrad gelangt, sollte die Maschine sofort gewaschen werden, weil die Säure Materialien und Lacke angreift.



Wartung und Ladung:

Zunächst sollte die Batterie immer aus dem Fahrzeug ausgebaut werden, bevor mit den ARbeiten begonnen wird. Hier immer zuerst das Minus- und dann das Pluskabel lösen, um Kurzschlüssen vorzubeugen. Der Ladezustand der vorher gereinigten Batterie überprüft man, wenn man die einzelnen Stopfen der Batterie herauszieht (evtl. mit einer Kombizange) und etwas Säure mit einem Battietester ansaugt. Je kraftloser die Battie ist, desto geringer ist die Säuredichte. Der Ladezustand der einzelnen Zellen sollte immer möglichst gleich sein. Bevor die Batterie nun geladen wird, müssen alle Zellen mit destiliertem Wasser bis zur Maximum-Linie befüllt werden (dies einmal monatlich kontrollieren); auf keinen Fall darf Säure nachgefüllt werden. Zum Laden ist ein für Motorradbatterien geeignetes Ladegerät zu verwenden, die Ladung wegen der Bildung von explosiven Gasen nur in gut durchlüfteten Räumen durchführen. Beim Einbau der Batterie ist darauf zu achten, das der Entlüftungsschlauch nicht abgeknickt wird. Vor dem Anbringen der Kabel sollten die Pole mit speziellem Polfett eingeschmiert werden.

Nun sollte die Batterie wieder einsatzfähig sein. Ist sie aber trotz Ladung schnell wieder leer, kann das zweierlei heißen: Entweder wird die Batterie nur unzureichend vom Motorrad geladen, oder die Batterie ist bereits nicht mehr zu gebrauchen.

Gelbatterien sollte man nur mit Spezialladegeräten laden, da dieser Batterietyp mit herkömmlichen Geräten Ruiniert wird.



Erneuerung der Batterie:

Wählen sie eine neue Batterie nach Herstellerangaben bzw. Amperedaten und Maßen aus. Hilfreich sind hier die Angaben in der Betriebsanleitung des moppeds. Nun ist mit einer speziellen Flasche oder Gebinde die Säure aufzufüllen. Hierfür sollte die Batterie auf einem Untergrund stehen, dem die Säure nicht viel anhaben kann. Die Zellen dürfen erst nach einer halben Stunde geschlossen werden, da die Batterie beim Befüllen gast. Vor dem Einbau die Batterie noch auf ausgelaufene Säure kontorllieren. Beim Einbau auf den richtigen Anschluss der Kabel und des Entlüftungs- schlauches achten.



Wartungsfreie Batterien:

Wartungsfreie Batterien besitzen nicht wie die herkömmlichen Batterien Stopfen und müssen alleine deshalb schon anders behandelt werden. Bei dieser Bauart kann und darf kein Destiliertes Wasser verwendet werden. Wer so eine Batterie dennoch öffnet, wird sie unbrauchbar machen. Wartungsfreie Batterien sind nur empfehlenswert, wenn diese auch werksseitig eingebaut worden ist. Lädt solche Batterien nur mit speziellen dafür vorgesehenen Ladegeräten wieder auf.
-------------------------
LG
Udo

Geschrieben von DabbelX1100 am Dienstag, 09. Juli 2002

Wartung der Batterie.......

Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.